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Analgetika

Analgetika

Grundlage der Analgetikatherapie

Ein Analgetikum oder Schmerzmittel ist ein Stoff, der schmerzstillend (analgetisch) wirkt. Im Idealfall unterdrückt er die Schmerzempfindung, ohne das Bewusstsein, die sensorische Wahrnehmung und andere wichtige Funktionen des Zentralnervensystems zu beeinflussen.
Analgetika werden wirkmechanistisch von anderen zur Schmerzausschaltung verwendeten Stoffen, wie Anästhetika und Lokalanästhetika, abgegrenzt. Beispiele für Lokalanästhetika sind Lidocain, Cocain und Ropivacain.
Analgetika zählen zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln und werden oft unkontrolliert und teilweise missbräuchlich eingenommen.
Die Analgetika werden meist in folgende Gruppen klassifiziert:

1. Opioid-Analgetika

In dieser Gruppe wird eine Reihe von Substanzen zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie nicht am Opiatrezeptor angreifen. Sie basieren auf der Substanz Morphin und deren synthetischen Abkömmlingen.

2. Nichtopioid-Analgetika

Zu dieser Gruppe gehören Analgetika, wie Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen, die neben der schmerzdämpfenden (analgetischen) Wirkung auch entzündungshemmend (antiphlogistisch) und fiebersenkend (antipyretisch) wirken.

Paracetamol hat eine antipyretische und nur geringe analgetische Wirkung.

Metamizol zeigt eine analgetische, antipyretische und gut krampflösende Wirkung.

3. Cannabinoide

Cannabinoide - dazu zählen zum Beispiel Tetrahydrocannabinol - sind hauptsächlich in der Hanfpfanze zu finden. Sie wirken auf den menschlichen Organismus auf vielfältige Weise. Die Datenlage für die Schmerzbehandlung ist äußerst dürftig. Zahlreiche Fachleute raten von Cannabis in der Schmerztherapie sogar ab, weil es keine wissenschaftlichen Belege gibt.

Wichtig: Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, Cannabis für Schmerzpatienten zu Lasten der Krankenkasse ab dem 01.03.2017 gesetztlich vorgegeben. Es gibt aber keine Durchführungsbestimmungen, wie das in der Praxis ablaufen wird. Bitte verzichten Sie daher auf Nachfragen bei uns. Wir sind deswegen zur Zeit stark überlastet.

Sie werden es rechtzeitig aus den Medien erfahren, wie die Umgangsweise mit dem Wirstoff sein wird.

4. Sonstige Nichtopioid-Analgetika

Das sind Flupirtin und Ketamin, die keine antipyretische und antiphlogistische Wirkung haben.

Zur Therapie von Dauerschmerzen hat die WHO 1986 Schmerzmittel einem eskalierenden Stufenplan zugeordnet, der bei zunehmenden Schmerzen Schritt für Schritt durchlaufen werden sollte und inzwischen weithin anerkannt ist.

 

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