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Schmerz als Warnsignal erkennen
Schmerzen können durch Einflüsse von außen, wie
Hitze, Kälte, Druck und durch krankhafte Prozesse im Körperinnen
entstehen. Wenn wir einen Knochenbruch haben, oder eine Verbrennung
der Haut, haben wir akute Schmerzen, sie sind das Warnsignal, sich
schmerzmeidend bzw. heilungsfördernd zu verhalten. Sie sind
meistens von kurzer Dauer, häufig gut lokalisierbar und haben
eine klare Bedeutung: Schutz unserer Unversehrtheit. Haben wir
uns z.B. verletzt, macht uns der akute Schmerz auf die Gefahr aufmerksam
und es kommt zu einer Schutzreaktion (Wegziehen der Hand von der
heißen Herdplatte; Schonhaltung und Ruhe nach Operationen).
Jeder Mensch hat sein eigenes spezifisches Schmerzempfinden
Der Körper nimmt Schmerzreize (z.B. eine Verletzung) über
spezielle „Schmerzfühler“, so genannte Schmerzrezeptoren
(freie Nervenendigungen, die sich in der Haut und im Körper
befinden) wahr. Diese Schmerzsignale werden dann von den Rezeptoren über
Nervenfasern zum Rückenmark und von dort zum Gehirn weitergeleitet,
wo diese Informationen verarbeitet werden. Hier wird der Schmerz
wahrgenommen, verarbeitet und ganz individuell bewertet.
Auf dem Weg, den der Schmerz durch den Körper nimmt, gibt
es zahlreiche „Umschaltstellen“. An diesen Umschaltstellen
(Synapsen), kann die Schmerztherapie die Weiterleitung der Schmerzsignale
bremsen. Kausale Behandlung führt dazu, dass die Schmerzen
nachlassen und nach einer gewissen Zeit, für die es Erfahrungswerte
gibt, verschwinden.
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